25. September 2014

Von Motivation über Inspiration oder "Just do it"


Ahoi ♥ Heute geht es um das Thema Motivation und wie ich mich zum Workouten animieren und inspirieren lasse und beim Workouten nochmal alles raushole, was geht.

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Wir alle kennen sowohl Motivationszitate von Größen der Fitnessszene als auch von Unbekannten, lassen uns inspirieren von Bildern, die unsere Traumkörper zeigen, scrollen uns durch ansprechende Fitnesshashtags bei Instagram, klicken 'Gefällt mir' bei Bildern, die gesunde Mahlzeiten zeigen,... aber was wozu?

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich zunächst nochmal auf innere Motivation eingehen. Wie ich in einem vorherigen Post schon einmal beschrieben habe, ist innere Motivation etwas, das aus dir selbst hervorgeht. Du kannst sie nicht produzieren, erschaffen oder kreieren - innere Motivation ist der Spaß an der Sache selbst ohne Hintergedanken.

Die Wahrscheinlichkeit, deine Ziele zu erreichen und dein Leben so umzustellen wie du es möchtest, wird durch innere Motivation und ein großes, eigenes Interesse maßgeblich erhöht. Andersherum wird die erfolgreiche Umstellung umso unwahrscheinlicher, wenn du dich krampfhaft auf die erwarteten (positiven) Ergebnisse konzentrierst, denn so wird die Entwicklung einer vollkommen inneren Motivation maßgeblich erschwert [vgl. Rheinberg, F. (2006). Intrinsische Motivation und Flow-Erleben (S.331-354). Berlin: Springer.].


bilder via weheartit

Wir alle haben Tage, an denen es uns leicht fällt, uns gesund zu ernähren und Sport zu machen, doch wir alle haben auch Tage, an denen uns das umso schwerer fällt und wir uns erstmal aufraffen müssen.

Schnelle Tipps für die tägliche Portion Motivation:

  • Such dir Bilder von deinem Traumkörper, druck sie aus, klebe sie überall in deine Wohnung. Ein besonders effektiver Platz: Der Kühlschrank - erinnert dich jedes Mal, wenn du Hunger verspürst, an deine Ernährungsziele und kann dem Essen aus Langeweile entgegen wirken, indem du deine Ziele konrekt vor Augen geführt bekommst!
  • Abonniere bei sozialen Medien Personen, die sich mit Fitness und dem damit verbundenen Lebensstil auseinandersetzen! So wirst du immer wieder beispielsweise beim kurzen Abchecken von Facebook damit konfrontiert - z.b. www.facebook.com/letsbesportlich
  • Suche dir Personen in deinem persönlichen sozialen Umfeld, die ähnliche Ziele wie du verfolgen oder dich beim Erreichen deiner Ziele unterstützen, erzähle anderen von deinen Plänen und wenn du erste sichtbare Erfolge erzielt hast, sieh Komplimente als Motivation weiterzumachen
  • Plane deine Ziele: Erstelle dir mit einem gängigen Programm eine Übersicht für den laufenden Monat, in die du beispielsweise abgeschlossene Workouts einträgst oder Tage abhakst, an denen du dich entsprechend deiner Ziele ernährt / bewegt / verhalten hast
  • Nimm dir Zeit für dich, reflektiere die vergangenen Tage, such dir Vorbilder oder Inspiration - wie zum Beispiel die amtierende Ms Bikini Olympia Ashley Kaltwasser (klick!)
  • Lege einfach erstmal los, während des Workouts kommt die Motivation in der Regel ganz von allein ;)

Wenn es dann um die Motivation während des Workouts geht, werdet ihr mir wahrscheinlich zustimmen, dass Musik einen primären Effekt auf die körperliche Leistung hat. Das konnte wissenschaftlich auch vielfältig belegt werden: Eine Studie der University of Iowa zeigte, dass Musik unter anderem die mentale Einstellung gegenüber der sportlichen Aktivität positiv beeinflusst und 79% der befragten Personen gaben an, dass Musik dabei einen positiven Effekt auf ihre Kraft und ihr Ausdauervermögen hatte (klick!).

Mein momentaner Lieblingssong für's Workout, der mich dazu bringt noch fokussierter und konzentrierter an die Übungen zu gehen, mich unglaublich pusht und den Beastmode aktiviert:



Viol von dem französischen Musikproduzenten Mike Levy, besser bekannt als Gesaffelstein. Dieser Track vereint harte elektronische Beats mit einem Hauch dunkler Industrialatmosphäre. Grade die Härte und Schwere der treibenden Beats spornt in meinen Augen unglaublich an und passt hervorragend zum Krafttraining.

Vor allem der Part ab 3:40min pusht mich sehr, was ich in den vergangenen Tagen grade bei den 21er Curls merken konnte: Vorher bewegten sich meine Arme gegen Ende des letzten Satzes kaum noch - Mein Kopf wollte zwar, aber meine Arme zeigten irgendwann keine Reaktion mehr. Mit der entsprechenden Musik konnte ich mich dagegen sogar mit erhöhtem Gewicht durch alle drei Sätze beißen und war im Nachhinein einfach unglaublich stolz! :))))



...Aber auch durch Motivationsvideos schaffe ich es, mich immer wieder pushen und inspirieren zu lassen. Oben seht ihr mein momentanes Lieblingsmotivationsvideo, was passend auch mit meinem Lieblingssong unterlegt ist - also meine momentane Crème de la Crème, was Motivation angeht! Jedes Mal, wenn ich mir dieses Video anschaue, bekomme ich eine Gänsehaut, weswegen ich es euch unbedingt ans Herz legen möchte!

Letztendlich reicht es allerdings nicht aus, Bilder oder Videos anzuschauen, Zitate zu lesen oder deine Wohnung mit Post-Its zu kleistern,... du musst ganz getreu dem Motto "Just do it" einfach anfangen, etwas zu tun.

Setze dir klare Ziele, belohne dich für geschaffte Etappen auf dem Weg zu diesen Zielen, arbeite hart und dann kannst du alles erreichen! ♥ Also auf, auf! "Because the next few months will go by - no matter if you workout or not" - also mach das Beste aus jedem Tag!

22. September 2014

Challenge yourself: Die Fitnessbucketlist

Bilder via reasonstobefit.tumblr.com

Jede von uns hat ganz persönliche Wünsche und Träume, die sie sich im Laufe ihres Lebens erfüllen möchte: Außergewöhnliche Dinge ausprobieren, in andere Länder reisen und andere Kulturen kennenlernen, neue Sprachen lernen oder gewisse Sehenswürdigkeiten ansehen, sich selbst überwinden, um später auf einmalige Erlebnisse und merk-würdige Momente zurückblicken zu können...

...viele Menschen legen sich dafür eine sogenannte Bucketlist an - also eine Liste mit Dingen, die man gemacht, gesehen oder gelernt haben will, bevor man alt ist und seine Stunden langsam gezählt sind. Vor ein paar Tagen bin ich durch Zufall wieder auf diese Idee gestoßen und habe mir überlegt, eine persönliche Fitnessbucketlist zu schreiben.

Und so saß ich nun mit gezücktem Stift vor einem weißen Blatt Papier und begann, mich und meinen Körper bewusst zu reflektieren und mir konkrete Gedanken darüber zu machen, auf welche Vielfalt an Zielen ich in Zukunft hinarbeiten möchte.

Natürlich hatte ich auch schon vorher eine Vorstellung von meinen Zielen, doch plötzlich visualisierte ich sehr greifbar, wohin meine Fitnessreise führen soll, und legte ausführlich einzelne Etappen fest, schwelgte in Wünschen und Träumen. Denn schließlich geht es bei einer Bucketlist auch darum, bodenständige Pläne mit abgehobenen Fantasien zu kombinieren und schließlich sowohl diese Vorhaben als auch sich selbst zu verwirklichen.

Ich finde, die Möglichkeit, alles aufzuschreiben, was einem in den Sinn kommt, macht das Erstellen einer solchen Liste grade erst reizvoll. Dabei spielen ohne Frage eine gewisse Neugier, Offenheit, Abenteuerlust und Selbstüberwindung eine große Rolle.

Letztendlich hielt ich dann eine Liste in meinen Händen, die eine unglaubliche Motivation mit sich schwingen ließ. Denn plötzlich wird aus einer schlichten Liste so etwas wie eine Challenge: Man möchte am liebsten direkt anfangen, Punkte abzuhaken, neue Dinge zu erleben und zu lernen und vielleicht neue Punkte hinzuzufügen.

Natürlich ist das Rad damit nicht neu erfunden: Ein paar von euch haben (auf ihren Blogs) schon das ein oder andere Ziel für die (nahe) Zukunft formuliert, doch hiermit fordere ich euch alle dazu heraus, euch etwas etwas Zeit zu nehmen, nachzudenken und zu reflektieren, eure Ziele zu formulieren und eure ganz eigene Fitnessbucketlist zu erstellen. Fangt an, eure Träume zu realisieren! ♥

Meine Fitnessbucketlist umfasst unter anderem folgende Punkte:
  • Fallschirm springen, surfen und tauchen lernen, snowboarden, Bungee Jumping,...
  • Nach Amerika reisen: Am Muscle Beach trainieren, im Central Park joggen gehen
  • Nach England reisen: Bei Gymskitchen in London (klick!) den Magen vollschlagen
  • Paleo ausprobieren, einen Monat lang vegan ernähren (10 Tage habe ich schon geschafft - klick!)
  • Ein eigenes Fitness-Kochbuch mit meinen Lieblingsrezepten schreiben
  • Einen Colourrun mitlaufen, bei Tough Mudder teilnehmen, ein Bootcamp absolvieren
  • Pull-ups schaffen, einen sauberen Handstand können, mich mit Yoga anfreunden
  • In einem Supplement-Shop arbeiten, eine Firmenführung bei einem Supplementhersteller bekommen
  • Meine Topform bzw. meinen Traumkörper erreichen
  • An einem Bodybuilding-Wettkampf teilnehmen
  • Eine Inspiration sein und andere dazu motivieren mit dem gesunden Lebensstil anzufangen
"If you want something you never had, you've got to do something, you've never done"

20. September 2014

Wissenshunger: Blaubeeren

Bilder via weheartit

Heidelbeeren aka Blaubeeren aka die kleinen Blauen - Warum sie auf deinem Teller landen sollten?

Superfood: Blaubeeren strotzen vor allem vor Vitamin C (30mg / 100g) und wirken dementsprechend antioxidativ - sie schützen deinen Körper also vor freien Radikalen und stärken dein Immunsystem. Abgesehen davon beinhalten die kleinen Beeren eine Reihe von Mineralstoffen, hemmen Entzündungen und sollen nach einer Studie der University of Michigan den Fettstoffwechsel anregen (klick!). Ihre wundervolle, tiefblaue Farbe erhalten Blaubeeren übrigens durch das sogenannte Anthocyan, das zu den sekundären Pflanzenstoffen zählt. Pro hundert Gramm enthalten Blaubeeren etwa 42 Kalorien und um die sieben Gramm Kohlenhydrate.

 Verwendung: Wie die meisten Beeren kannst du auch Blaubeeren wunderbar kombinieren - ob zu einem leckeren Smoothie (klick!) oder Quark verarbeitet, zu Pancakes oder Waffeln serviert oder einfach pur genascht - Blaubeeren sind ein absoluter Dauerbrenner! 

Nice to know: Blaubeeren sind gut für deine Gedächtnisleistung! Wissenschaftler der University of Cincinnati haben festgestellt, dass die kleinen Beeren dem Nachlassen der Gedächtnisleistung mit steigendem Alter entgegen wirken können (klick!). Daumen hoch!

 
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